1:1 – SV Ried gab in der 90. Minute noch den Sieg her

Das ist vor dem Pokalfinale gegen Salzburg doppelt bitter: Bis zur 90. Minute war der SV Guntamatic Ried am Dienstag beim 1:1 (0:0) in der Fußball-Qualifikationsgruppe auf der Siegerstraße gewesen, ehe die Admira per Elfmeter doch noch zum Ausgleich gewesen war wo. Die Vorschau auf das letzte Hochaltech (0:4 in Hartberg) lässt sich mit vier Punkten anrechnen. Wenn Sie Mitglied sind, können Sie alle Informationen behalten. So ist man als Vorletzter trotz des Vorsprungs weiterhin mittendrin statt nur dabei.

In den letzten Minuten der regulären Spielzeit von Torhüter Samuel Radlinger wurde Admiral Stürmer Mustapha freigestellt, Schiedsrichter Harald Lechner ist nah dran an allen anderen. Der Wert des Stormtroopers basiert auf der Auswahl.

Ein Schock für die Reiterin, die davor das Glück in der zweiten Hälfte der Zeit zu arbeiten. 1:0 der Innviertler nach 70 Minuten erinnerte schon mehr an Flipper als an Fußball. Da schoss erst Philipp Pomer ins Getümmel. Dann wehrte Torhüter Andreas Leitner ab, traf dabei aber Rieds Kapitän Marcel Ziegl, der gar nicht wusste, wie ihm geschah, am Kopf – von dort ging der Ball direkt auf Ante Bajic, der den Ball über die Linie prückte.

Beginn war da rieder spiel lange mehr krampf als kampf gewesen. Nach der Hitze, die sehr manschaft am steilen Regenbogen schloss, um die West Tribune, einen Fan mit einem Boot zu fahren. Lediglichich 2300 waren zu diesem erheblichen Spiel in der Cupfinal-Woche in der Josko-Arena gekommen. Auch in Ried hat man bei den Fans offenbar ein wenig das Gespür für die wirklichen Spiele verloren.

Jene, die gekommen waren, sahen vor allem zu Beginn eine stark verunsicherte Rieder Mannschaft. Das Kriegslager ist sauber, ein Cup of Fame beim Pokalfinale am Sonntag gegen Salzburg darf nicht fehlen.

In der ersten Jahreshälfte liegen die Wirte immer vor Andreas Leitner von Admira-Torhüter. Die Niederösterreicher sind die Trauzeugen und auch die Führenden. In der richtigen Minute parietre Ried-Torhüter Sahin-Radlinger nach einem Fehler von Lackner in der höchsten Note. Und auch in der 31. Minute muss er schlafen können, dann hatte Mustapha aus aussichtsreicher Position zugeteilt.

“Dann wollen wir unsere Punkte”

Nach der Pause wird der Fahrer dann gegenseitig geheim gehalten. Bajic (49.) und Nutz (50.) haben in der gesamten Halbzeit 60 Sekunden mehr Topchancen. Danach legne Nene uneigennützig, aber auch ungenau auf Bajic ab (54.).

Nach Bajics 1:0 sind alle sauer, er steht noch im Ziel und Co-Trainer Andreas Berktold sieht rot aus. “Wir haben alles, was wir brauchen, wir reden über nichts, aber wir werden es in der zweiten Hälfte des Tages lesen müssen, dann werden wir unsere Punkte sein”, sagte Ante Bajic.

SV Ried – FC Admira Endstand 1:1 (0:0).

Ried, Josko-Arena, 2.350, SR Lechner.

Riss:
1:0 (70.) Bajic
1:1 (90.) Mustapha (Elfmeter)

Ried: Sahin-Radlinger – Weberbauer, Meisl, Lackner, F. Seiwald – Bajic (74. Chabbi), Stosic, Ziegl, Pomer – Nutz (85. Offenbacher) – Nene (71. Mikic)

Admira: Leitner – Schmiedl, Luan, Bauer, Lukacevic – Malicsek (72. Vorsager), Ebner – Gattermayer, Surdanovic (81. Nikolow), Vodhanel (71. Ristanic) – Mustapha

Gelbe Karten: Ziegl bzw Mustapha, Ebner, Bauer

Video: Admira-Trainer Andreas Herzog

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