46. ​​TDDL: Live vom ersten Lesetag

46. ​​​​TDDL

Der 46. Tag der deutschsprachigen Literatur beginnt am Donnerstag im ersten der drei Lesetage. Zum ersten Mal seit drei Jahren trafen sich die Juroren und Autoren in Klagenfurt. Es gibt kleine, aber möglicherweise entscheidende Änderungen in der Situation des Bachmann-Preis-Wettbewerbs.

Hannes Stein eröffnete um 10 Uhr den Vorlesewettbewerb. Sie folgt am Vormittag des ersten Lesetages Eva Seschelschmidt (11:00 Uhr) und Leon Engler (12:00 Uhr), nachmittags Alexandru Poloch (13:30 Uhr) und Andreas Moster (14:30 Uhr). .

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Nach zwei Jahren Videopräsenz finden die Lesungen wieder persönlich statt – allerdings erstmals an einem eigens dafür gestalteten Lesepult im Garten, während die Jury wie bisher im ORF-Theater sitzt.

Fotoserie mit 5 Fotos

Davon können Autoren profitieren, die die direkte Konfrontation mit der Jury scheuen, denn die Geschichte des Wettbewerbs hält legendäre Dias bereit, die in Marcel Reich-Ranickis primärer Kritik an der Lektüre von Jörg Fuser bis heute nachhallen. Organisatorisch erinnert der Aufbau zwischen Lesern und Jury an epidemiologische Versionen, als die Messwerte aufgezeichnet und abgespielt wurden.

zunehmende politische Bedeutung

Die Eröffnung am Mittwochabend deutet darauf hin, dass zumindest einige der 14 Texte auf aktuelle politische und referenzielle Bedeutung abzielen könnten. Juryvorsitzende Insa Welk erinnert daran, wie uns der Ukraine-Krieg herausgefordert hat, unser Selbst- und Fremdbild zu hinterfragen – eine grundlegende Aufgabe der Literatur.

Mit ihrer großen Kenntnis der Geschichte des Bachmann-Preises und des Wirkens von Ingeborg Bachmann plädierte Anna Barr in ihrem Vortrag „Truth Is Rude“ für einen sorgfältigen Umgang mit Meinungen und Kritik – und erinnerte an die Zeiten der Jugoslawienkriege. : „Ein europäisches Land stürzte in ein Massaker, das sich anscheinend nur um die Geschichte des Werkes kümmerte, als ein großer Dichter den Korrespondenten der Lage sozusagen den Krieg erklärte und damit Fans und Feinde aus dem Protektorat zog, die schießen wollten ganz sicher vor dem Hinterhalt selbstgemachter Meinungen.” .

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