71-Millionen-Paket: Mehr Geld und Entlastung für Pflegekräfte

In Tirol stehen in den nächsten zwei Jahren 71 Millionen Euro für die Weiterentwicklung, Qualitätsverbesserung und Entlastungsarbeit in der Pflege zur Verfügung

Bereich TIROL / REUTTE (eha). Landeshauptfrau Sonia Liddell Rossmann begrüßt das Förderpaket der Tiroler Landesregierung. Nicht nur für alle Senioren in der Region Reutte, sondern vor allem für die Angehörigen der Pflegebedürftigen erwartet Ledl-Rossmann eine spürbare Entlastung durch das neue Pflegepaket. Unter anderem geht das Land an die Regelung des Bundes Gehaltserhöhung mit ca 22 Millionen Euro Vorauszahlung.

„Wir wollen, dass das Pflegepersonal in Tirol schnellstmöglich sein Geld zurückbekommt“,

sagt Liddell Rossman, der sich seit Jahrzehnten intensiv mit dem Thema Pflege beschäftigt.
Die Landtagspräsidentin dankt vor allem allen Pflegekräften für ihren flexiblen Einsatz und ihre Spontaneität. Als Zeichen der Wertschätzung stockt das Land Tirol eine halbe Million Euro auf, um den notwendigen Eingriff finanziell attraktiver zu machen. Auch für potenzielle Pflegekräfte werden mehr finanzielle Anreize geschaffen, auch für sie ab Herbst dieses Jahr Studiengebühren entfallenLiddell Rossmann ist angesichts des dringend benötigten Nachwuchses im Pflegebereich begeistert.

Zusätzlich zu den Pflegetipps im Osserfern Ab 1. Juli Pflege-Hotline Aus dem Land unten 0800 400160 kann Zugreifen. In Osserfern werden derzeit ca. 140 Menschen in zwei Pflegeheimen in Alten- und Pflegeheimen versorgt, rund 500 Menschen erhalten Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. Besonders besorgt ist Gesundheitsministerin Annette Lega über die Ausbildungsmöglichkeiten.

“Zukünftig können Jugendliche nach der Pflichtschule zwischen drei verschiedenen Ausbildungswegen im Pflegeberuf wählen. Im Herbst 2023 startet in Tirol die Berufsausbildung zur Pflegehelferin. Dazu kommt ein Dreier – halbjährige Krankenpflegeausbildungsmodell an Berufsoberschulen in allen Bundesländern Tirols und das Pilotprojekt „Pflegestarter“ in der Region Reutte etabliert, um die Ausbildungslücke für alle über 15 Jahre zu schließen.

mit Lea.

Änderungen:

Mehr Geld für die Pflege
Höhere Gehälter, höhere Pflegezuschüsse und Reserveprämien für Pflegekräfte, die sich tatsächlich frei nehmen und andere ersetzen. Insgesamt 71 Millionen Euro (Land und Bund) für die nächsten drei Jahre.

Mehr Trainingsmöglichkeiten
Modellversuche zur „Pflegeausbildung“ ab dem Schuljahr 23/24, Gründung von Krankenpflegeschulen (Modell 3+) in allen Tiroler Bundesländern, Beginn der Krankenpflege ab 15 Jahren nach Abschluss der Schulpflicht (Beginn mit einem Modellversuch im Region Riot), Gebührenabschaffung Studiengebühren und SOB-Schulgebühren fallen ab.

Mehr Qualität in der Pflege
Einrichtung einer Stabsstelle „Pflegeentwicklung“ und Einrichtung einer Pflege-Hotline zum 1. Juli 2022 für alle Fragen rund um das Thema Pflege.

Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige
Ausbau der Tagespflege, Schaffung der „Kurzzeitpflege zu Hause“ zur Entlastung pflegender Angehöriger, neue Betreuungsformen wie Seniorenkontingente in Wohnungen, Schulungen für pflegende Angehörige, umfassende Unterstützung für Senioren (insgesamt 6 Millionen Euro)

Mehr Babypflege
Entwicklung individueller, auf die Bedürfnisse des Personals in Pflegeheimen abgestimmter Kinderbetreuungsangebote, Gründung von Kinderbetreuungsfirmen (insgesamt 4 Mio. €)

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