Die Ukraine hat den 66. Eurovision Song Contest gewonnen

Und ESC-Europe sieht sich solidarisch mit dem russischsprachigen Land. Die ukrainische Presse steht allen Bürgern offen. Hatten die nationalen Jurys das Land noch mit 192 Punkten auf Platz 4 des Turniers gereiht, vergaben die Zuschauerstimmen insgesamt 439 Punkte – mit Abstand die höchste Zahl des Feldes. Bereits untertags hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einer Videobotschaft zum Votum für sein Land aufgerufen: “Europa, stimm für das Kalush Orchestra!”

Auch in Turin startete der Abend mit einem Urlaubsboot, die Megashow begann mit einer Vorschau auf einen Moderator von einem Altstadtplatz in der Industriemetropole, bei 1.000 Mann John Lennons „Give peace a chance“-Intonation. Daraufhin ist in der ESC-Halle Pala Olimpico geschlossen, im Publikum von Rhythm.

Es wird angenommen, dass die Ukraine am Ende des Abends an einem der Aussichtspunkte des blauen Himmels noch in den Kinderschuhen steckt. Österreichs Teenagerduo LUM!X feat. Pia Maria wärmte sich in der ersten Hälfte des großen Musikfestivals der Welt auf. Dieser wird in Dutzenden Ländern ist bekannt – von Australien bis zum Nordkap, aber alle Endspiele sind alle rund 120 Millionen Menschen.

Die Ansichten der Grenzgebiete und die politischen Konnotationen der russischen Übersetzungen der Ukraine zeigen, dass es eine bekannte Rebellion auf dem Gebiet gibt, die auch mit der deutschen Balladschlagseite zu tun hat. Dabei gab es teilweise das Bekannte zu sehen – wenn man an die mit Torerotango bekleidete spanische Kandidatin Chanel mit „SloMo“ denkt, stirbt zuverlässig die altbekannte Stranddiscosparte bediente und es damit aufs Stockerl shaffte. Oder wenn Portugal in Person von Mauro im Gesangskreis unter dem Titel „Saudade, saudade“ wie immer mit fadoschwerem Gemüt die Sehnsucht beschwor.

Aber es traut sich auch zahlreiche Länder mit neuen, zumindest für sie avantgardistischen Formaten für das Europäische Publikum. So hatte Griechenland heuer mit der Halbnorwegerin Amanda Georgiadi Tenfjord auch nordisch Depressives zu bieten, ging es doch bei „Die Together“ ums gemeinsame Sterben, während auch Frankreich überraschte und keinen französischprachigen Song ins Rennen schick. Der Elektriker Alvan und das Frauentrio Ahez sangen ihre Bass-registrierte Nummer „Fulenn“ auf Bretonisch. Die Westernschwestern Systur interpretiert das Land als „Með Hækkandi Sól“ Country mit Vikingertouch. Neben Serbien sind die restlichen Balkan-Rhythmen, darunter der Architekt Konstrakta und ihr Beitrag „In Corpore Sano“ die avantgardistischsten Avantgarde-Nummern am Start, deren Ende 5 Quadratmeter ist.

Bleiben als ESC-Meilenstein wird auch der italienische Beitrag „Brividi“ (Gänsehaut) – das erste offene Liebesduett im Tournament, interpretiert von Mahmood & Blanco. Der Triumph der Rockband Måneskin aus dem Vorjahr im holländischen Rotterdam, die Wettwewerb nach Turin brachte, wiederholte die Rechnung des Duos Allergenings nicht. Ihre Seite des Vorjahres auf Starleiter ist eine großartige Möglichkeit, an die Spitze der Kinokassen zu gelangen.

Damit vervollständigen Måneskin das breite Angebot an Musikern auch abseits der Kandidaten in Turin, hatten die Veranstalter sich doch auch dafür entschieden, mit der Sängerin Laura Pausini ein der italienischen Stars der Zunft und mit Mika einen Popstar de frügen 2000er al fögie 2000er.

(SERVICE -)

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