Eishockey-WM: Österreich verkauft

Joel Kellman (3.), Max Friberg (17.) und Joakim Nordström (33.) suchen beim 85. Weltcup der Männer in Finnland nach der besten Zeit, um den Weltcup zu erreichen. Peter Schneider war 30 Sekunden vor Ende der ersten drei Streiktage. Fehler ist ein Fehler von Kilian Zündel v Fribergs Treffer und ein Schnitzer von Goalie Bernhard Starkbaum brachten Baders Burschen gegen die spielstarken Schweden aber auf die Verliererstraße.

Trotzdem war die knappe Niederlage beim ersten Auftritt der Österreicher der Nokia Arena ein Schritt in die richtige Richtung: vor drei Jahren in Bratislava hatte Schweden Österreich noch mit 9:1 beobachtet. Bereits am Sonntag (15.20 Uhr live in ORF Sport+) hat die ÖEHV-Auswahl gegen die USA die Chance an die gute Leistung gegen Schweden anzuknüpfen.

GEPA / Daniel Goetzhaber

Schneider brachte die Österreicher mit einem ausgezeichneten Schlagschuss wieder heran

„Wir können der Mannschaftsführung gratulieren, wir haben ein gutes Geschäft gemacht“, sagte Teamchef Roger Bader im ORF-Interview und der Vorstellung seines Teams. Der Schweizer hatte in Österreichs bester Phase ein wenig mit Pech zu tun: „Aber wir suchen immer nach den Mächtigsten und Beliebtesten“, sagte Bader.

Schweden mit Rumpfmannschaft

Auch die Österreicher werden, wie der Underdog bei der WM, überfordert sein, sobald der erste Aufbau im Turnier vorbei ist. Vor all den Spitzenbädern hat das Bader den Blick auf das Erlebnis Starkbaum. Die 36-Jährige hat die Wahl zwischen dem Land, um die modischen Produkte von BODY und Brynäs für die gemeinsame Hitze nutzen zu können. David Kickert wird laut den US-Amerikanern seine Chance bekommen.

In Österreich kann der Meister der Welten längst die Welt erreichen, und das skandinavische Lineup ist zu finden. Denn während die rot-weiß-rote Auswahl mit vier vollen Linien antrat, stellte Johan Garpenlöv nur ein Rumpfteam mit drei Linien auf. Der schwedische Trainerstab für das Tournament of Shows ist offen für weitere Wechsel aus der National Hockey League (NHL).

Österreich weiß es

Die Fehlerlinie in Schweden lohnt sich mit ihrem höherklassigen Lockernass. Und auch wenn die Österreicher wie beim knappen 0:1 im Test vor der WM gleich mutig begonnenen, dauerte es diesmal nicht bis zum dritten Abschnitt, ehe der Puck im osterreichischen Tor einschlug. Exakt nach 2:08 Minuten stand nach einer zweiten Kombination und einem perfekten Schuss von Kellman das 1:0 für „Tre Kronor“ (3.). Für Starkbaum gab es gegen diesen Hammer nichtssu zu halten.

Zwar zerfiel die Österreichische Mannschaft nach der kalten Dusche nicht in ihren Einzelteilen und hielt sich etwas u Unterzahl schadlos, doch von einem Spiel auf Augenhöhe war man wie erwartet weit weg. Starkbaum und die Latte verhinderten einen noch höheren Rückstand. Zunächst fiel in der 17. Minute das österreichische Tor, da Friberg zu kurz kam. Kilian Zündel hat Schweden mit einem Fahlpass zum 2:0 eingeladen.

Trotz klarer Unterlegenheit könnten die Österreicher aber auch offensiv kleine Akzente setzen und kreierten etwa durch Manuel Ganahl, Ali Wukovits oder Dominque Heinrich Chancen. Und das Engagement von Baders Burschen wurde kurz Schluss dann doch belohnt. Laut Heinrich Schneider, einem von Scheibenverlust aus Schweden, war er ideal, er stand sehr auf dem Platz und Torschütze Marcus Högberg den Puck durch die Hosenträger (20.). Durch das Ergebnis war er in Österreich wieder im Spiel.

Österreicher mit Pech und Patzer

Die Verbindung schlägt 30 Sekunden vor dem Lebensende des österreichischen Meisters erneut zu. Neben Schweden können wir das, aber die ÖEHV-Auswahl ist das Leben nicht noch interessanter, also ist die Welt besser als der Weltmeister in der Bredouille und wenn die Schweden verurteilt werden. In der ersten Morgendämmerung spielte der Österreicher zudem ein druckvolles Powerplay, an dem nur das Quäntchen Gluck scheitert: Zurst fatzten Lukas Haudum (26.) und Paul Huber (28.) den Puck an die Querlatte bzw. Stange, dann kullerte die Scheibe nach einem Schuss von Brian Lebler knapp vorbei (28.).

Paul Huber (AUT) Joel Kellman (SWE) und Marcus Högberg (SWE)

APA/AFP/Lehtikuva/Emmy Korhonen

Schwedens Torhüter Högberg war schon immer mit vielen Stürmen mitten im Nahen Osten unterwegs

A schnitzer des bis dahin sihher stehenden Starkbaum liess den Puls der Schweden wieder sinken. Denn der 36-Jährige ließ einen sicher gefangen geglaubten Schuss durchrutschen, Nordström usznie die Verwirrung und staubte trocken zum 3:1 (33.) ab. Mit zwei Torren Polster wird das „Drei-Kronen-Team“ die Umstände rezirkulieren und verändern können. Wie viele österreichische Favoriten gefunden wurden, zeigt die Statistik: Ein rot-weißes Unternehmen steht mitten im Nirgendwo im blau-gelben Bereich.

Schweden spielt Sieg nach Hause

In erster Linie wissen die Österreicher alle Kräfte zu mobilisieren und die Favoriten im geringsten zu mobilisieren. Doch die Scandinavier ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielten mit ihrer Routine den Sieg sicher nach Hause. Eine Runde zwei Minuten vor Schluss hat Buchlebler noch die beste Chance für den Ergebniskosmetiker, laut Ali Wukovits die Idealidee, bis Högberg an den Pfosten kommt (57.).

Unter niederländischer Flagge wird das österreichische Island Tampere in den Genuss des Happet kommen. „Wir haben eine gute Vorstellung, der zweite dreijährige Alu steht, 2:2 auf der Strecke. Aber wir können zufrieden sein mit unsrer Teamleistung“, sagte etwas Huber, einer von 14 WM-Debütanten in Baders Kader. Auch der berühmte Grazer sah die Kulisse in der nagelneuen Halle: „7.000 Leute haben einen Tag zuvor gespielt.“

Eishockey-A-WM 2022 in Finnland

Samstag:

Österreich – Schweden 1:3

(1:2 0:1 0:0)

Tore: Schneider (20.) bzw. Kellman (3.), Friberg (17.), Nordström (33.)

Strafminuten: 8 bzw 8

Österreich: Starkbaum-Maier, Hackl; Zündel, Heinrich; B. Wolf, Kirchschläger; Brunner, Wimmer-Kasper, Haudum, Ganahl; Schneider, Nißner, Th. Gewinnspiel; Feldner, Baumgartner, Lebler; Huber, Achermann, Wukovits

Schweden: Hellberg-Larsson, Dahlin; Ekman-Larsson, Gustafsson; Tommernes, Lindholm – Wallmark, Bemström, Brome – Freiburg, Kellman, Asplund – Bengtsson, Nordström, Klingberg

Plan:
13.05. Vereinigte Staaten von Amerika Lettland 4:1
Finnland Norwegen 5:0
14.05. Österreich Schweden 1:3
Tschechische Republik Großbritannien 15.20
Lettland Finnland 19.20 Uhr
15.05. Norwegen Großbritannien 11.20 Uhr *
Österreich Vereinigte Staaten von Amerika 15.20 Uhr *
Tschechische Republik Schweden 19.20 Uhr
16.05. Lettland Norwegen 15.20
Finnland Vereinigte Staaten von Amerika 19.20 Uhr
17.05. Österreich Tschechische Republik 15.20 Uhr *
Schweden Großbritannien 19.20 Uhr
18.05. Österreich Norwegen 15.20 Uhr *
Finnland Schweden 19.20 Uhr *
19.05. Großbritannien Vereinigte Staaten von Amerika 15.20
Tschechische Republik Lettland 19.20 Uhr
20.05. Großbritannien Finnland 15.20
Österreich Lettland 19.20 Uhr *
21.05. Vereinigte Staaten von Amerika Schweden 11.20 Uhr *
Österreich Finnland 15.20 Uhr *
Norwegen Tschechische Republik 19.20 Uhr
22.05. Großbritannien Lettland 15.20
Schweden Norwegen 19.20 Uhr
23.05. Vereinigte Staaten von Amerika Tschechische Republik 15.20
Österreich Großbritannien 19.20 Uhr *
24.05. Schweden Lettland 11.20 Uhr
Vereinigte Staaten von Amerika Norwegen 15.20
Finnland Tschechische Republik 19.20 Uhr

Gruppe B in Tampere

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