Europaforum Wachau: Europaforum Wachau über eine sichere Zukunft für Europa

Zum sechsundzwanzigsten Mal wurde Niederösterreich zum Brennpunkt europäischer Politik. Traditionell findet im Juni im Stift Göttweig und auf dem Campus Krems das Europa-Forum Wachau statt, das in diesem Jahr vom 23.-25. Juni internationale hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Diplomatie zusammenbringt, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.

Niederösterreich. Herausforderungen, die nicht nur die europäische Ebene betreffen, sondern das Leben in Mitgliedsstaaten, Regionen und Gesellschaften – auch in Niederösterreich – beeinflussen. Landeshauptfrau Joanna Mikl-Leitner und Landesrat Martin Eichtinger, Präsident des Europäischen Forums Wachau, laden in diesem Jahr unter dem Generalthema „Protecting the future of Europe“, also die Sicherung der Zukunft Europas, ein. Konkret werden Themen wie Blackout, Versorgungssicherheit, alternative Energien, Energiewende sowie Datenschutz im Gesundheitswesen diskutiert.

Auch das Thema fragile Lieferketten wird diskutiert. Experten diskutieren beispielsweise Produktionsunterbrechungen in Europa und Asien, die zu europaweiten Engpässen führen, aber auch Ausfälle von Lieferketten, die zu massiven Verzögerungen bei Fertigprodukten in Europa und damit auch in Niederösterreich führen. Der Freitag markierte den Krieg in der Ukraine. Politische Vertreter aus den Nachbarländern geben dazu Einblicke. Was bedeutet der aktuelle Friedenszustand in Europa? Der Samstag ist dann den Ländern der Region und des Westbalkans gewidmet, wo die Ministerpräsidenten von Bulgarien und Albanien zu Gast sein werden.

Hauptthema wird aber auch die Partizipation von Jugendlichen und Bürgern sein: “Im Europäischen Jahr der Jugend soll die Stimme der Jugend besonders gehört werden. Schon unser Europatag war der Jugend gewidmet. 270 Schülerinnen und Schüler präsentierten sich kreativ “Wünsche und Ideen für die Zukunft Europas. Ihre Anliegen werden im Forum dieses Generals zusammenfließen. Im traditionellen Forderungspapier des Europäischen Forums Wachau an die EU wird es einen jugendspezifischen Punkt geben”, so der Landesrat Mitglied Martin Eichtinger.

Das Europa-Forum Wachau wurde 1995 mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union gegründet. Rückblickend spiegelt das Europa-Forum auch die drängendsten Probleme der Europäischen Union wider. Seit 2018 gibt es zudem einen „Salons Europa-Forum Wachau“, die ganzjährig in ganz Niederösterreich stattfinden, um die Stimmen direkt in den Regionen einzuholen. Mehr als 7000 Menschen nahmen daran teil. Ihre Anliegen und Ideen werden im Rahmen des Europa-Forums Wachau in Göttweig diskutiert und anschließend in Form eines Bewerbungsbogens nach Brüssel geliefert.

Hier können Sie sich die Live-Übertragung ansehen
Europäisches Forum Wachao

Leave a Comment

%d bloggers like this: