Huawei Watch Fit 2 im Test: Eine eckige Evolution – Multimedia

Als Nachfolger der Watch Fit hat Huawei die Watch Fit 2 auf den Markt gebracht. Heute getestet, was die sogenannte „Smartwatch für Jedermann“ kann.

Die Huawei Watch Fit 2 ist nicht nur ein kleines Update ihres quadratischen Vorgängers, sie wurde komplett überarbeitet. Ein kurzer Blick auf die Modellreihen: Bis zur im September 2020 erschienenen Watch Fit definierte Huawei schmale Fitnessbänder mit kleinem, ins Armband eingebautem Display, sowie große und runde Smartwatches. Das Überraschendste war damals, als Huawei eine Kombination dieser beiden Produktlinien auf den Markt brachte. Die Watch Fit-Serie ist in Design und Technik eine Kombination aus Aktivitätstracker und Smartwatch.

Alles fällt in den Einstiegsteil. Die Watch Fit 2 ist in der Active-Version in Schwarz und Pink für 149 Euro und in der Classic-Version in Weiß für 179 Euro erhältlich. Je nach Ausführung kommen Silikon- oder Lederbänder zum Einsatz, die problemlos zwischen den Modellen austauschbar sind. Die Huawei Watch Fit ist der Apple Watch etwas ähnlich. Allerdings ist das Uhrengehäuse hier nicht quadratisch, sondern rechteckig und schmal in der Breite, aber lang in der Höhe. Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, ergibt aber schnell Sinn, wenn man es nutzt.

Größeres, schärferes Display verbaut

Auch bei schmalen Handgelenken liegt die Huawei Watch Fit 2 gut am Arm, ist angenehm zu tragen und sieht zudem sehr dezent aus – es sei denn, man setzt auf Pink. Der Bildschirm der neuen Watch Fit 2 ist von 1,64 Zoll auf 1,74 Zoll gewachsen und etwas breiter. Aber nicht nur das, das farbige AMOLED-Display ist mit 336 x 480 Pixeln jetzt auch deutlich schärfer und Details werden klarer dargestellt, wodurch kleine Linien auf dem Bildschirm besser zu erkennen sind. Die Ränder des Bildschirms sind von einem Metallgehäuse umschlossen, das fast nahtlos in den Bildschirm übergeht.

Exzellente Verarbeitung und die Watch Fit 2 wirkt wertiger als ihr Vorgänger. Die Classic-Version hat ein Aluminiumgehäuse, die Active-Version ein hochwertiges Kunststoffgehäuse. Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein weiterer Bedienknopf, der nun etwas mehr als das Gehäuse hervorsteht, dafür aber einen knackigeren Druckpunkt hat. Fehlauslösungen treten nicht mehr auf. Aber auch innen gibt es viel Neues. Die Uhr läuft jetzt auf Huaweis internem Betriebssystem HarmonyOS 2.1, das ihr mehr Funktionalität verleiht.

Viele coole Zifferblätter und ein wasserdichtes Gehäuse

Die Watch Fit 2, die jetzt 46 x 33,5 x 10,8 mm misst und 26 Gramm wiegt, ist federleicht und lässt sich mit Android-, iOS- und HarmonyOS-Smartphones koppeln. Allerdings müssen iOS-Nutzer weiterhin auf einige Funktionen verzichten, etwa die Möglichkeit, bis zu 5.000 Songs direkt auf der Uhr zu speichern. Mit Watchfaces und stylischen Uhrendesigns, die jederzeit am Bildschirm verändert werden können, gibt es wieder eine riesige Auswahl von klassisch über sportlich bis ausgefallen. Wie bei vielen Dingen sind einige Dinge auf der Uhr und der Rest in der App.

Stichwort: Alle Einstellungen an der Uhr lassen sich in der Huawei Health App vornehmen, außerdem gibt es zu vielen Messungen, die die Watch Fit 2 durchführen kann, nähere Informationen. Wer zudem ein Huawei-Smartphone mit der Uhr gekoppelt hat, kann sich auch ein selbst aufgenommenes Foto als Watchface ansehen. In Bezug auf die Fitnessmodi verfügt die Watch Fit 2 jetzt über fast hundert verschiedene Sportarten, die Benutzer verfolgen können. Dazu gehört natürlich auch Schwimmen, die Uhr ist wasserdicht bis 5 ATM.

Einfache, aber definitiv intelligente Bedienung

Neben dem scharfen Bildschirm gibt es auch eine automatische Helligkeitseinstellung und trotz der langen Akkulaufzeit eine insgesamt hohe Helligkeit mit starkem Kontrast, die einen Blick wert ist. Nur: Schaltet man den Bildschirm auf Always Viewing, sinkt auch die Uptime drastisch. In Sachen Bedienung kommt die Huawei Watch Fit mit nur einer Taste auf der rechten Seite des Gehäuses daher, über die Apps und Menüs aufgerufen werden. Der weitere Ablauf ist clever: Tippen Sie einfach auf die gewünschte App auf dem Bildschirm, wischen Sie mit dem Finger durch die Menüs oder wischen Sie nach rechts, um einen Schritt zurück zu gehen.

Besondere Features hat Huawei auch für seine teureren Smartwatch-Modelle auf die Watch Fit 2 übernommen. Man darf sich nun auf mehrere trainierte Laufeinheiten und Ähnliches freuen, bei denen die Uhr dem Träger mitteilt, wie er seine Fitnessziele erreichen kann, wie viel Ruhe er hat brauchen und wie sie weitermachen können. Besonders leistungsfähig ist der verbesserte GPS-Sensor. Während die Uhr bei der Vorgängerin eine Weile brauchte, um ein GPS-Signal zu empfangen, ist dies jetzt im Handumdrehen erledigt und man kann fast sofort loslegen, wenn man draußen ist.

Die Messungen haben sich jetzt deutlich verbessert

Im Test hat sich einiges getan, vor allem bei der Herzfrequenzmessung stimmen die Daten nun im Vergleich zu einem professionelleren Trainer inklusive Brustgurt überein. Ebenfalls neu sind die Aufwärm- und Dehnungsprogramme für den Sport: Animierte Kurzvideos zeigen einfach, wie man sich auf den Sport vorbereitet oder danach die Muskeln entspannt. Jahreszeit! Die Bedienung der Uhr bleibt gleich: Auf Knopfdruck öffnet sich die App-Liste mit Training, Gesundheitsprogrammen und Einstellungen. Streichen Sie auf dem Bildschirm nach links oder rechts, um die Schritte und das Wetter anzuzeigen.

Auch Musik, Herzfrequenz und Stressmessung lassen sich per Sideswipe aufrufen. Durch Wischen nach oben gelangen Sie zu empfangenen Nachrichten, beispielsweise von WhatsApp, auf die Sie jetzt direkt mit kurzen, vordefinierten Sätzen oder Emojis antworten können. Streichen Sie nach unten, um den Bildschirm „Einstellungen“, „Alarm“ und „Sperren“ zu öffnen. Wie bei teureren Modellen gibt es alles, was Sie brauchen, von genauen Herzfrequenzmessungen über Sauerstoffsättigungs- und Schlafanalysen bis hin zu Stressmessungen. Nur EKG-Geräte sind für teure Uhren gedacht.

Huawei Watch Fit 2 Test: Winkelentwicklung

Je nach Helligkeit, Anzeigezeit und Zifferblatt variiert die Akkulaufzeit. Mit automatischen Einstellungen und ohne den Einsatz von Sport inklusive GPS dauert es etwas mehr als neun Tage und halbiert sich, wenn alles auf Maximum gelaufen ist. Trotzdem kein schlechter Wert. Die Uhr wird mit dem mitgelieferten Magnetkabel in ca. 90 Minuten vollständig aufgeladen. Neben den Sportfunktionen wurden auch Verbesserungen vorgenommen. Im Gegensatz zum Vorgänger können Sie die Uhr jetzt dank Mikrofon und Lautsprecher verwenden, um Bluetooth-Anrufe über die Uhr zu tätigen. Der niedrige Preis überzeugt bei vielen Funktionen.

Alle Einstellungen an der Uhr lassen sich in der Huawei Health App vornehmen, zudem gibt es zu vielen Messungen nähere Informationen.
Alle Einstellungen an der Uhr lassen sich in der Huawei Health App vornehmen, zudem gibt es zu vielen Messungen nähere Informationen.heute

Huawei hat es geschafft, die bereits zuvor attraktive Huawei Watch Fit in der zweiten Generation noch weiter zu verbessern, Es handelt sich um eine eckige Evolution: Die Verarbeitung ist hervorragend, bei den vielen Funktionen steht die Watch Fitwa sich um eine eckige Modelldistanz. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super, der bessere Bildschirm, die sehr genaue Herzfrequenzmessung und das ultraschnelle GPS haben im Test besonders gut gefallen. Wenn Sie eckige Modelle statt runder Modelle von Smartwatches bevorzugen, dann ist die Huawei Watch Fit 2 definitiv die richtige Wahl.

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