Lieferverzögerungen, Personalmangel – Handel schlägt Alarm – Wirtschaft

Gewerkschaft schlägt Alarm! Der Ukrainekrieg und die Inflation ließen die Einzelhandelsumsätze in Österreich um rund 14 % einbrechen.

Der Krieg in der Ukraine und Kapazitätsengpässe im Zusammenhang mit der Epidemie in Asien trieben die Preise in ganz Europa in die Höhe. Die aktuelle Inflationswelle verfestigt sich erwartungsgemäß weiter und stellt eine wachsende existenzielle Herausforderung für alle Handelsformen und Warengruppen dar. Hinzu kommt ein Personalmangel historischen Ausmaßes: Rund 20.000 Stellen können allein im Handel nicht sofort besetzt werden. In einer Telegraph-Umfrage analysierte der Handelsverband aktuell die Leistungsfähigkeit lokaler Einzelhändler – von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Filialisten.

besorgniserregende Ergebnisse

➤ Österreichische Händler rechnen mit dem Gesamtjahr 2022 (im Vergleich zu 2019). Umsatzverlust von -14 % Wegen Ukrainekrieg und Inflation.

➤ 75 % Von lokalen Einzelhändlern, die sich derzeit registrieren Lieferungsverspätung oder Marmelade.

➤ 41 % Sie hat derzeit mit Personalmangel kämpfen. in 15 % Alle Operationen sind also nur eine eingeschränkter Prozess(bis Filialschließung) möglich.

➤ fünfDie Branche leidet Schub Coup der Mitarbeiter.

➤ die Verkaufsvolumen Q2 2022 ist ungefähr durchschnittlich im Vergleich zu Q2 2021 -8% ablehnen.

➤ sterben Kundenfrequenz Im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 -12% fallen.

➤ wenn größten Herausforderungen Beschwöre die beeindruckenden Kaufleute Hoher Preis und Kosten (im Einkauf, in der Logistik etc.) auch Einkaufsengpässe und Lieferverzögerungen im Einkauf.

Handel im Dilemma

„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen deutlich die enormen Auswirkungen der Inflationswelle auf den österreichischen Handel, der sich immer weiter festsetzt: Einerseits steigen die Einkaufspreise immer stärker, andererseits die Umsätze der Händler immer deutlicher sinkt, sagt Rainer Weil, Geschäftsführer des Handelsverbands, wegen sinkender Kaufkraft.“ Die Kundenquote sei zuletzt um 12 Prozent gesunken. Auch beim Lebensmitteleinkauf gibt es spürbare Veränderungen. Zwei Drittel der Verbraucher sind sich bewusst, wie viel sie für ihren täglichen Einkauf ausgeben und greifen zunehmend zu günstigeren Produkten, wobei immer mehr Käufer auf traditionelle Produkte statt auf Bio umsteigen müssen.“

Das Wesen des Handels: Einerseits müssen Waren zu immer höheren Kosten eingekauft werden, andererseits muss sich jeder österreichische Zweite finanziell einschränken. Die Inflation schwappt von den Geringverdienern in die Mittelschicht und setzt sich immer mehr in weiten Teilen der Bevölkerung fest.

Stornierung der Mietgebühr

Vor diesem Hintergrund ist das dreistufige Anti-Inflationspaket der Bundesregierung ein wichtiges Signal. Strukturelle Entlastungen zur Stärkung der Kaufkraft werden später als erhofft greifen, aber insbesondere die Abschaffung des Kalten Fortschritts und der Startschuss zur Senkung unbezahlter Arbeitskosten sind langjährige Kernforderungen des Berufsverbands, die nun nach und nach umgesetzt werden. Es ist jedoch auch klar, dass wir weiterhin das dritte EU-Land mit den höchsten unbezahlten Arbeitskosten sein werden, sodass wir hoffen, in diesem Bereich weitere Schritte zu unternehmen. Die Anhebung des Klimabonus auf 500 Euro ist ebenso sinnvoll wie die Zuzahlung der Familienbeihilfe und die Möglichkeit für Arbeitgeber, Arbeitnehmern einen steuerfreien Bonus von 3000 Euro auszuzahlen.

Eine Befreiung für regionale Wertschöpfungs-KMUs durch ihre Gewerberäume in Österreich steht schon lange auf dem Prüfstand: Die Gewerkschaft erneuert daher ihre Forderung nach Streichung der Pachtgebühr. Diese umgangssprachlich als „Papierverbrauchssteuer“ bezeichneten Abgaben aus der Zeit Maria Theresias sind Gift für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort Österreich und kosten heimische Kaufleute jährlich Tausende von Euro, bevor sie überhaupt ihren ersten Euro verdienen können. Das setzt Geschäftsmodelle unter Druck, die wir bereits unterstützen sollten. Selten, denn innerhalb der Europäischen Union ist Österreich der letzte Nationalstaat, der eine solche Steuer verlangt.

Über das Scannen

Die Gewerkschaftliche Corona-Schnellumfrage wurde vom 14. bis 20. Juni 2022 durchgeführt. 172 Handelsunternehmen (39 stationäre Händler, 16 reine Online-Händler und 117 Multichannel-Händler) aller Größen von über 4.500 Gewerkschaftsmitgliedern nahmen an der Online-Umfrage zu den Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der Inflation teil.

Nav- berechnen rot, weh Zeit21.06.2022, 15:12| Gesetz: 21.06.2022, 15:12

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