Mit Gesang, Magie und Witz • Ein neues Land

Die Erfolgsgeschichte des Vötzberger Bauernfrauenchores begann vor 18 Jahren und ist noch lange nicht zu Ende.

Sie gehören zu den wenigen Bauernchören des Landes. Aber das ist sicherlich nicht der Hauptgrund für den „überbordenden“ Terminkalender im Voitzburger Bauernfrauenchor in den letzten Wochen. Gudrun Preßler aus Edelschrott, Franziska Schilcher aus Piberegg, Elfi Maier aus Bärnbach, Sabine Steirer aus Kainach, Elisabeth Hanus aus St. Die Fertigstellung ist für Mai bis Mitte Juni geplant. Das reichte vom regionalen Bauerntag in Gnass bis zum „Landfrauenabend“ in Niederösterreich. Die acht Frauen singen nicht nur gut, sondern verstehen es auch, das Publikum mit ihrer Art und ihrem Witz zu begeistern.

Alles begann im Jahr 2004. Damals wurden Sie eingeladen, an den Feierlichkeiten zum 75-jährigen Jubiläum der Bauernkammer der Region Voytsburg teilzunehmen. „Wir kannten uns vom Land, wir waren alle Milchbauern und haben diese Herausforderung gewagt“, sagt Gudrun Preßler. Damals wurde sie kurzerhand zur Chorleiterin ernannt und die Geschichte begann.

Gudrun Preisler dirigiert den Chor und dirigiert humorvoll den Auftritt der Bäuerinnen der Weststeiermark.

Die Leute liebten ihre erste Show, und die acht Frauen auch. Bleiben Sie zusammen und erleben Sie ihr eigenes Event. Schnell entdeckten sie ihre Stärke und stellen ihre Show seither rund um die Kabarettpausen zusammen. „Ich leite das alles und erzähle Geschichten darüber“, sagt Pressler. Das Rezept ist einfach, aber erfolgreich. „Wir erzählen den Menschen, was auf den Höfen passiert. Wir sprechen über das Leben auf dem Land, über unsere täglichen Sorgen und Probleme in Beziehungen, über unsere Wünsche und Träume. All das berührt nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit. Wir erreichen die Menschen damit unsere Briefe, ohne zu jammern oder jemanden zu beleidigen oder auf den Schulleiter einzuwirken“.

So erfahren die Zuhörer, dass Bäuerinnen mehr können, als oft angenommen wird. „Wir werden immer wieder gefragt, ob wir wirklich ein Bauernhaus zu Hause haben“, sagt der Chorleiter und stellt die Gegenfrage: „Was erwarten die Leute eigentlich von einer Bäuerin?“

kluge Frauen

Die acht Frauen aus der Weststeiermark arbeiteten nur kurz an einem anderen Gruppennamen. „Zum Beispiel wurde der Name Siloballen Queens diskutiert“, sagt Pressler. “Aber wir haben uns schnell entschieden, dass wir der Voitzburger Bäuerinnenchor sind und wollten es auch bleiben. Wir sind stolz auf unseren Beruf und wollen mit unserem Namen vermitteln, dass Bäuerinnen nicht nur mit Stallspaziergängen und Blumenschmücken verbunden sind.” “Als Landwirte tun wir so, als wären wir kluge Frauen, die Hand anlegen und helfen. Wir sind eine gute Marke!”

Über die Jahre wuchs die Bekanntheit der Achter immer weiter und erreichte vielleicht 2015 ihren Höhepunkt. Damals nahmen sie spontan in der Sonderfassung im Fernsehen „Große Chance für Chöre“ auf und überraschten mit der Darstellerwahl in Graz. „Die Paparazzi überschlugen sich vor Lachen und plötzlich waren wir im Fernsehen in Wien“, erinnert sich Preisler an diese Zeit und ergänzt: „Zum großen Finale sind wir zum Glück nicht gekommen, weil wir dafür überhaupt keine Zeit hatten Familien warten auf unseren Höfen zu Hause, aber auch viel Arbeit“.

Der Voetzberger Bauernfrauenchor gab auch viele andere großartige Auftritte. Die Frauen sangen an der Seite von Paul Bezerra und Maria Bell bei „Der andere Muttertag“, Barbara Karlich wurde zu ihrer Show eingeladen oder trat in „Österreich vom Feinsten“ auf. „Aber wir haben die Steirische Messe auch im Vatikan, in der Basilika Mariazell und im Grazer Dom gesungen“, so Gudrun Preisler weiter.

In den nächsten zwei Monaten traten die acht Frauen einen Schritt zurück. “Man muss darauf achten, dass es allen passt. Die Familie steht für uns alle immer an erster Stelle”, bekennt Chorleiterin und Ehefrau von Kammermeister Werner Preisler.

Röhren-Traum

Die Shows werden im Herbst fortgesetzt. Und vielleicht wird der Traum von Gudrun Preisler und ihren Freunden eines Tages wahr. „Ein Auftritt in Bayern Justansingen oder bei Bayern Wirtshausmusikanten wäre etwas ganz Besonderes“, sagt Pressler. Aber was noch nicht getan ist, könnte…

Leave a Comment

%d bloggers like this: