Tipps für Reisende – Welche Ansprüche bestehen bei annullierten Flügen?

Laut Reisemonitoring des ÖAMTC planen 68 Prozent aller befragten österreichischen Reisenden in diesem Sommer eine Auslandsreise: “Viele planen in diesem Jahr eine weitere Reise. Reisende sollten sich jedoch auf längere Wartezeiten einstellen und rechtzeitig am Flughafen sein Es ist außerdem ratsam, den Flugstatus regelmäßig zu überprüfen, um den Status des Fluges zu überprüfen, denn laut Berichten von Fluggesellschaften und Flughäfen müssen Passagiere mit Problemen wie verspäteten oder annullierten Flügen rechnen“, erklärt Rechtsanwältin Verena Braunepner vom ÖAMTC.

Bei Annullierung eines gebuchten Fluges oder Verspätung des Fluges von fünf Stunden oder mehr haben Fluggäste die Wahl zwischen einer Rückerstattung des Ticketpreises oder einer alternativen Beförderung, d.h. einer anderen Beförderung zum Zielort oder dem nächstmöglichen Rückflug zum ersten Ausgangspunkt. Wenn das Luftfahrtunternehmen keine Wahl zwischen Erstattung oder Umleitung anbietet, sondern stattdessen die Kosten des ursprünglichen Tickets erstattet, haben Passagiere Anspruch auf Erstattung der zusätzlichen Kosten für ein neues Ticket unter ähnlichen Reisebedingungen.

Die Entschädigung beträgt je nach Reiseroute zwischen 250 und 600 Euro

Der Rechtsanwalt des ÖAMTC erklärt, dass „Airlines statt der Fahrpreiserstattung auch gerne Gutscheine anbieten – diese Gutscheine aber nicht akzeptiert werden sollten“. „Die Fluggesellschaft zahlt auch dann eine pauschale Entschädigung, wenn dem Fluggast die Annullierung nicht mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit mitgeteilt wird oder nicht weniger als sieben Tage vor Abflug ein Alternativflug angeboten wird, der maximal eine Stunde vorher abfliegt und maximal zwei Stunden später.“ Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Länge der Fahrt – sie reicht von 250 Euro für Fahrten bis 1.500 Kilometer bis 600 Euro für Fahrten über 3.500 Kilometer (außerhalb der EU). „Aber wenn die Airline einen Alternativflug anbietet, kann die Entschädigungssumme je nach Streckenlänge um 50 Prozent gekürzt werden, wenn die neue Ankunftszeit nicht wesentlich vom vereinbarten Termin abweicht.“

Ob verspätet oder annulliert – es besteht kein Anspruch auf Entschädigung, wenn die Fluggesellschaft nachweisen kann, dass die Verspätung oder Annullierung durch außergewöhnliche Umstände verursacht wurde und nicht durch alle zumutbaren Maßnahmen hätte verhindert werden können. Dies ist beispielsweise b – bei Unwetter oder einem Terroranschlag, außer z. B. Nicht, wenn aufgrund von Personalmangel längst klar ist, dass die Reisen nicht wie geplant verlaufen können.

Beratung durch einen ÖAMTC Anwalt für Flugreisende

* Bei der Buchung: „Der größte Vorteil, einen Flug direkt bei der Airline zu buchen und nicht über Buchungsplattformen, ist, dass die Airline die Kontaktdaten der Passagiere hat und sie direkt kontaktieren kann“, erklärt der Jurist.

* Vorab informieren: Prüfen Sie regelmäßig vor Abflug den Flugstatus oder prüfen Sie ab ca. zwei Wochen im Voraus, ob Sie von der Fluggesellschaft Neuigkeiten zum Flug erhalten haben. Überprüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner.

* Nutzung von Airline-Apps: Airlines haben oft Apps, die in Echtzeit Auskunft über den Flugstatus geben oder wo man beispielsweise per Chatbot jemanden am Boden erreichen kann.

* Bei Verspätung: Dokumentieren Sie die Verspätung und bewahren Sie Belege (Rechnungen während der Wartezeit) auf oder sprechen Sie mit dem Bodenpersonal, ob am Flughafen Verzehrgutscheine ausgegeben werden.

*Annullierte Flüge: Wenden Sie sich im Falle einer Annullierung an die Fluggesellschaft und fragen Sie nach, ob ein alternatives Transportmittel verfügbar ist. “Wenn die Fluggesellschaft keinen alternativen Flug aktiv anbietet, sollte die Fluggesellschaft kontaktiert werden, bevor eine separate alternative Buchung vorgenommen wird. Alle Belege für die zusätzliche Buchung sollten aufbewahrt werden. Die Fluggesellschaft sollte die Umbuchung erstatten, wenn eine dem ÖAMTC ähnliche Alternative nicht verfügbar ist Die Rechtsberatung informiert und hilft auch Sie sind auch für die Notfallberatung der Mitglieder rund um die Uhr erreichbar“, sagt Pronebner.

* Entschädigung: Wenn Passagiere Anspruch auf Rückerstattung der Ticketkosten oder Entschädigung haben, sollte der erste Schritt darin bestehen, diese Forderung direkt an die entsprechende Fluggesellschaft zu richten.

ÖAMTC-Mitglieder können sich bei Fragen rund um das Thema Flugreisen an den Mobilitätsclub wenden: Rechtsanwälte beraten kostenlos und stehen rund um die Uhr für Notfälle zur Verfügung. Informationen dadrunter www.oeamtc.at/rechtsberatung.

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