Van der Bellen verabschiedet sich von der Damenmannschaft bei der Europameisterschaft

Bundespräsident Alexander van der Bellen verabschiedete die österreichische Frauen-Nationalmannschaft mit großen Hoffnungen auf die anstehende Europameisterschaft in England. Jahrestag des österreichischen Staatsoberhauptes vor fünf Jahren in der Hofburg am Donnerstag.

Damals fuhren die Spieler zur Kontinentalmeisterschaft in die Niederlande – und kehrten ins Halbfinale zurück. “Wir drücken alle die Daumen, bis man die Distanz erreicht. Alles ist möglich, aber Sport ist Sport”, sagte van der Bellen.

Abschied von der Damenmannschaft des ÖFB

Ankunft im roten Doppeldeckerbus

Angeführt von Kapitän Eren Fuhrmann und DFB-Präsident Gerhard Milic reiste das Team im roten Doppeldeckerbus zum Empfang der Staats- und Regierungschefs. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler freute sich bereits auf das Eröffnungsspiel am 6. Juli. Österreich trifft vor 75.000 Zuschauern im ausverkauften Old Trafford in Manchester auf die Gastgeber.

Jeba/Matic Klancic

“Wenn alles gut geht, bin ich vielleicht dabei. Das ist etwas, um das dich viele beneiden werden, nur um dieses Licht”, sagte Coogler. „Mögen deine Träume wahr werden“, sagte Coogler und bezog sich auf den Platz, der als Theater der Träume bekannt ist.

2017 Erfolgreicher Spaziergang Erinnerung

Van der Bellen und seine Frau Doris Schmidor und Kugler erhielten im Anschluss Fahne, Trikot und Spielball von Kapitänin Victoria Schnaerbeck als Andenken. Die Verteidigerin bedankte sich für die Einladung und erinnerte sich an 2017. “Das ganze Land hat uns damals überrascht. Wenn man kämpft, zusammenhält und das Herz bei der Stange hält, ist alles möglich”, freute sich Schnaerbeck auf die EM.

Sie war wie Torhüterin Manuela Zinsberger, Karina Weininger, Sarah Zadrazil und Nicole Bella vor fünf Jahren dabei. Van der Bellen hofft nun auf einen ähnlichen Schub für den österreichischen Frauenfußball. „Ganz Österreich war damals richtig aufgeregt“, erinnert sich das Staatsoberhaupt.

Van der Bellen beeindruckte mit der Internationalität der Spieler im anfänglich 28-köpfigen Kader. „Ich war echt überrascht, das mussten die Jungs auf die Reihe kriegen, Tottenham, Arsenal, Bayern München, Frankfurt und auch Sturm Graz.“ Den endgültigen Kader für die EM wird Trainer Fuhrmann nach dem letzten EM-Test am Sonntag gegen Belgien in Lier bestimmen. Belgien, in der Nähe von Antwerpen.

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